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Werner Gutschmidtgestorben am 6. Oktober 2020

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Predigt von Pater Przemek
schrieb am 13. November 2020 um 14.05 Uhr

Beeilen wir uns die Menschen zu lieben, sie gehen so schnell…

Wir sind zusammengekommen, um Abschied zu nehmen von Herrn Werner Gutschmidt. Jeder solcher Abschiede ist schwer. Es gibt kein Zurück mehr, kein Wiedersehen mehr auf dieser Welt. Ziehen lassen, loslassen müssen – das bedeutet Abschied. Und das ist schwer. Insbesondere wenn der Mensch, von dem wir uns verbaschieden, gut und geliebt war. Aber Abschied nehmen heißt auch, sich an die schönen Dinge des Lebens zu erinnern, sie nicht zu vergessen und dankbar zu bewahren.

Herr Werner Gutschmidt wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1947 geboren, als zweiter Sohn der Eheleute Hildegard und Georg Gutschmidt. Sein Leben war stark von der Geschichte dieses Landes und dieser Stadt geprägt. Mit seinen Eltern und dem zehn Jahre älteren Bruder Günther ist er vor dem Mauerbau nach Berlin-West geflohen, dann in Charlottenburg aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er hat eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann in einem Unternehmen, das Autoteile verkaufte, gemacht. Später hat er Betriebswirtschaft in der Fachhochschule studiert. Damals diente Herr Werner Gutschmidt lange als Ministrant und war in der katholischen Jugend, wo er auch Jugendgruppen geleitet hat. Später hat er einige Jahre als Vertreter in der Pharmazie gearbeitet und nach Öffnung der Grenze auch als freier Referent im kaufmännischen Bereich. Er hat auch im Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg mit Herz und Seele als Lehrer gearbeitet.

Sein größtes Hobby war das Theaterspielen. Er war langjähriges Mitglied im Verein Amatheurtheater Phönix e.V. Er hat rege am Vereinsleben teilgenommen, in vielen Theaterstücken mitgewirkt, oft mit seinen dortigen Freunden gelacht und an Vereinsfahrten teilgenommen. Zu Weihnachten hat er für die Kinder einige Jahre den Weihnachtsmann gespielt (bis seine Tochter ihn „entlarvte“). Seine Familie brachte er auch in den Theaterverein. Letztes Jahr (2019) hatte er sein 40-jähriges Vereinsjubiläum.

Er war ein leidenschaftlicher Mann, der nach Liebe suchte. In seinem Leben war er drei Mal verheiratet. Er war auch Vater für seine leibliche Tochter Cornelia und seine zwei Stiftöchter Daniela und Stefanie. Am Ende seines Lebens gab ihm der gute Gott einen Enkel - Moritz. Herr Werner Gutschmidt ist nach einem langen guten Leben am am 06 Oktober 2020 für immer eingeschlafen.

Heute kommen wir nicht nur, um uns von Herrn Werner Gutschmidt zu verabschieden, sondern vor allem, um uns bei ihm für sein ganzes Leben zu bedanken. Für all das Gute, das in seinem Leben war. Wir sind dankbar für all das, was er für seine ganze Familie und für all seine Freunde tat.

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Liselotte Thoms im Namen des Phönix Theater
schrieb am 27. Oktober 2020 um 20.03 Uhr

Liebe Cornelia,

die Vereinsmitglieder des Phönix-Theater möchten
Dir und der ganzen Familie ihre tiefempfundene
Anteilnahme am Tod von Werner aussprechen.

Die Nachricht, dass Werner so plötzlich verstorben ist,
hat uns sehr betroffen gemacht. Als langjähriges Mitglied
im Verein (seit 1979) hat er rege am Vereinsleben
teilgenommen und in vielen Theaterstücken mitgewirkt.

Im Jahr 2019 war es ihm noch vergönnt sein 40jähriges
Vereinsjubiläum zu begehen.

Wir werden Werner in guter Erinnerung behalten.

Dir, der Familie und allen Angehörigen wünschen wir
alles Gute und viel Kraft die traurigen Momente zu bewältigen.

Herzliche Grüsse im Namen aller Vereinsmitgliedern des Phönix Theater